1 In eidgenössischen und kantonalen Verfahren sind unabhängig von den übrigen verfahrensrechtlichen Bestimmungen zur Beschwerde auch berechtigt:
- a.
- die Gemeinden, wenn ihr Gebiet betroffen ist;
- b.
- die vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation9 anerkannten Fachorganisationen von gesamtschweizerischer Bedeutung10.
2 Zur Beschwerde gegen Verfügungen von Bundesbehörden sind auch die Kantone berechtigt.
3 Besteht in einem Verfahren ein Beschwerderecht nach Absatz 1, so eröffnet die Behörde ihre Verfügung den Gemeinden und Fachorganisationen durch schriftliche Mitteilung oder durch Veröffentlichung im Bundesblatt oder im kantonalen Publikationsorgan. Gemeinden und Organisationen, die kein Rechtsmittel ergriffen haben, können sich am weiteren Verfahren nur noch als Partei beteiligen, wenn die Verfügung zugunsten einer anderen Partei geändert wird und sie dadurch beschwert werden.11
4 Sieht das Bundesrecht oder das kantonale Recht vor, dass vor dem Erlass der Verfügung ein Einspracheverfahren durchgeführt wird, so sind Gemeinden und Organisationen nur beschwerdebefugt, wenn sie sich an diesem Einspracheverfahren als Partei beteiligt haben. In diesem Fall ist das Gesuch nach den Vorschriften von Absatz 3 zu veröffentlichen.12
5 Wird über das Vorhaben im Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Juni 193013 über die Enteignung entschieden, so ist Absatz 3 nicht anwendbar.14