Art. 15
5 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, mit Wirkung seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
922.01
vom 29. Februar 1988 (Stand am 1. Februar 2025)
5 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, mit Wirkung seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
Die Kantone sorgen dafür, dass Jagdberechtigte und Polizeibehörden für die Nachsuche von Wildtieren, die bei der Jagd oder bei Verkehrsunfällen verletzt werden, zeit- und fachgerechte Unterstützung erhalten.
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Das Töten von freilebenden Wildtieren bei der Jagd, bei der Nachsuche oder bei behördlich angeordneten Massnahmen ist nur fachkundigen Personen im Sinne von Artikel 177 Absatz 1bis der Tierschutzverordnung vom 23. April 20088 (TSchV) gestattet.
2 Personen, die eine kantonale Prüfung als Wildhüterin oder Wildhüter, eine kantonale Jagdprüfung oder eine vom Kanton als gleichwertig anerkannte Prüfung abgelegt haben, gelten als fachkundig.
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Folgende Hilfsmittel und Methoden dürfen für die Ausübung der Jagd nicht verwendet werden:
2 Abweichend von Absatz 1 dürfen für das Töten von Wildtieren, die nicht fluchtfähig sind, verwendet werden:
2bis Zur Sicherstellung einer tierschutzgerechten Jagd regeln die Kantone bei den nachfolgenden Hilfsmitteln:
2ter Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) kann Richtlinien für die Verwendung von Hilfsmitteln und Methoden erlassen.17
3 Die Kantone können die Verwendung weiterer Hilfsmittel verbieten.
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
10 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
11 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
12 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.
13 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
14 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
15 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
16 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
17 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
Der Zweck des Einsatzes von Jagdhunden ist das weitgehend selbstständige Suchen, Anzeigen oder laute Verfolgen von Wildtieren sowie das Suchen von kranken oder verletzten Wildtieren. Bei verletzten Wildtieren umfasst der Einsatzzweck zusätzlich das Greifen, sofern das Nottöten dieser Tiere nicht möglich ist.
18 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Die Kantone können speziell ausgebildeten Angehörigen der Jagdpolizei oder Jägerinnen und Jägern19 die Verwendung verbotener Hilfsmittel gestatten, sofern dies nötig ist, um:
2 Sie führen eine Liste der berechtigten Personen.
3 Das BAFU kann den Einsatz verbotener Hilfsmittel für wissenschaftliche Untersuchungen und für Markierungsaktionen bewilligen.21
19 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.
20 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
21 Fassung gemäss Anhang 5 Ziff. 17 der Freisetzungsverordnung vom 10. Sept. 2008, in Kraft seit 1. Okt. 2008 (AS 2008 4377).
1 Die jagdbaren Arten nach Artikel 5 des Jagdgesetzes werden wie folgt beschränkt oder erweitert:
2 Die Schonzeiten nach Artikel 5 des Jagdgesetzes werden wie folgt beschränkt oder erweitert:
22 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Dez. 1997 (AS 1998 708). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
1 Im Wald ist die Jagd während der Nacht verboten; ausgenommen ist die Passjagd.
2 Die Kantone können für die Verhütung von Wildschaden Ausnahmen vorsehen.
23 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Mit vorheriger Zustimmung des BAFU können die Kantone befristete Massnahmen zur Regulierung von Beständen geschützter Tierarten nach Artikel 12 Absatz 4 des Jagdgesetzes treffen, wenn Tiere einer bestimmten Art trotz zumutbarer Massnahmen zur Schadenverhütung:24
2 Die Kantone geben dem BAFU in ihrem Antrag an:
3 Sie melden dem BAFU30 jährlich Ort, Zeit und Erfolg der Eingriffe.
4 …31
24 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
25 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
26 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
27 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
28 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
29 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
30 Ausdruck gemäss Anhang 5 Ziff. 17 der Freisetzungsverordnung vom 10. Sept. 2008, in Kraft seit 1. Okt. 2008 (AS 2008 4377). Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
31 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 1. Nov. 2023, mit Wirkung seit 1. Dez. 2023 (AS 2023 662).
32 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Juli 2015 (AS 2015 2207). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
33 Ursprünglich: Art. 4bis. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012 (AS 2012 3683). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Die Kantone können mittels Verfügung und nach vorheriger Zustimmung des BAFU Fortpflanzungsgemeinschaften von Steinböcken (Kolonien) nach Artikel 7a des Jagdgesetzes regulieren.
2 Sie geben in ihrem Antrag an das BAFU pro Steinbock-Kolonie an:
3 Bei der Regulierung einer Kolonie gelten folgende Vorgaben:
4 Die Kantone koordinieren die jährlichen Bestandeserhebungen und Bewilligungen zur Regulierung von Kolonien, die sich über mehrere Kantone erstrecken.
5 Das BAFU erteilt die Zustimmung an den Kanton pro Kolonie für höchstens vier Jahre.
34 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Nov. 2023 (AS 2023 662). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Die Kantone können mittels Verfügung und nach vorheriger Zustimmung des BAFU die Wölfe von Rudeln nach Artikel 7a des Jagdgesetzes regulieren. Bei der Regulierung sind die Anliegen des Tierschutzes, insbesondere des Schutzes der Jungtiere, zu berücksichtigen.
2 Sie geben in ihrem Antrag an das BAFU an:
3 Bei der Regulierung von Wolfsrudeln gelten abhängig vom Wolfsbestand in den Regionen gemäss Anhang 3 die folgenden Vorgaben:
4 Ein unerwünschtes Verhalten liegt insbesondere vor, wenn die Wölfe eines Rudels einzeln oder gemeinsam:
5 Wölfe, die im Streifgebiet des betreffenden Rudels seit dem ersten Februar vor der Erteilung der Bewilligung zur Regulierung gewildert oder nach den Artikeln 4c sowie 9c erlegt wurden, sind der Anzahl Wölfe, die reguliert werden dürfen, anzurechnen. Ebenfalls anzurechnen sind Wölfe aus dem Rudel, die während der Regulierungsperiode gewildert werden.
6 Die Bewilligung ist auf das Streifgebiet des betroffenen Rudels zu beschränken.
7 Die Kantone koordinieren die jährlichen Bestandeserhebungen und die Bewilligung innerhalb der Regionen gemäss Anhang 3.
8 Das BAFU erteilt seine Zustimmung an den Kanton für eine Regulierungsperiode; es berücksichtigt dabei die Verteilung der Rudel auf die Kantone einer Region gemäss Anhang 3. Rudel, deren Streifgebiet in mehreren Regionen nach Anhang 3 liegt, werden anteilmässig angerechnet. Dasselbe gilt für grenzüberschreitende Rudel.
35 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Nov. 2023 (AS 2023 662). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Ein Schaden nach Artikel 12 Absatz 4bis des Jagdgesetzes an Nutztieren liegt vor, wenn Wölfe eines Rudels in ihrem Streifgebiet während der aktuellen Sömmerungsperiode auf Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetrieben mindestens acht Schafe oder Ziegen getötet oder ein Tier der Rinder- oder Pferdegattung oder der Gattung der Neuweltkameliden getötet oder schwer verletzt haben und sofern die zumutbaren Massnahmen zum Herdenschutz fachgerecht umgesetzt wurden.
2 Es dürfen bis zu zwei Drittel der im Jahr der Regulierung geborenen Jungtiere erlegt werden. Ausnahmsweise kann mit Ausnahme des Muttertieres auch ein anderes Tier eines Rudels erlegt werden, wenn dieses ein unerwünschtes Verhalten gemäss Artikel 4b Absatz 4 zeigt.
3 Die Bewilligung ist auf das Streifgebiet des betroffenen Rudels zu beschränken. Die Wölfe sind aus dem Rudelverband und, soweit möglich, nahe von Nutztierherden, Siedlungen, ganzjährig bewohnten Gebäuden oder stark vom Menschen genutzten Anlagen zu erlegen. Bei der Regulierung sind die Anliegen des Tierschutzes, insbesondere des Schutzes der Jungtiere, zu berücksichtigen.
4 Die Kantone liefern dem BAFU in ihrem Antrag die Angaben nach Artikel 4 Absatz 2.
37 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Nov. 2023 (AS 2023 662). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Die Höhe der Finanzhilfen an die Kantone für die Aufsicht und die Durchführung von Massnahmen zum Umgang mit Wölfen nach Artikel 7a Absatz 3 des Jagdgesetzes richtet sich nach der Anzahl Rudel im Kanton.
2 Der Beitrag des Bundes pro Jahr beträgt höchstens 30 000 Franken pro Rudel; für Rudel, deren Streifgebiet sich über mehrere Kantone erstreckt, wird der Beitrag anteilmässig auf die Kantone aufgeteilt.
38 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Soweit es für den ausreichenden Schutz der wildlebenden Säugetiere und Vögel vor Störung durch Freizeitaktivitäten und Tourismus erforderlich ist, können die Kantone Wildruhezonen und die darin zur Benutzung erlaubten Routen und Wege bezeichnen.
2 Die Kantone berücksichtigen bei der Bezeichnung dieser Zonen deren Vernetzung mit eidgenössischen und kantonalen Jagdbanngebieten und Vogelreservaten und sorgen dafür, dass die Bevölkerung bei der Bezeichnung dieser Zonen, Routen und Wege in geeigneter Art und Weise mitwirken kann.
3 Das BAFU erlässt Richtlinien zur Bezeichnung und einheitlichen Markierung der Wildruhezonen. Es unterstützt die Kantone bei der Bekanntmachung dieser Zonen in der Bevölkerung.
4 Das Bundesamt für Landestopografie bildet in den Landeskarten mit Schneesportthematik die Wildruhezonen sowie die darin zur Benutzung erlaubten Routen ab.
39 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Tiere geschützter Arten dürfen nur präpariert werden, wenn sie tot aufgefunden oder aufgrund einer kantonalen Bewilligung erlegt oder gefangen worden sind.
2 Wer Tiere geschützter Arten präparieren will, muss sich in seinem Kanton registrieren lassen.
3 Wer ein Tier der folgenden geschützten Arten präparieren will, muss dies der Jagdverwaltung des Kantons melden, aus dem das Tier stammt:
4 Die Meldung muss innert 14 Tagen nach Eintreffen des Tieres im Präparationsbetrieb erstattet werden.
5 Der gewerbsmässige Handel mit Präparaten geschützter Tiere und die Werbung dafür sind verboten. Für den Handel mit alten, restaurierten Präparaten können die Kantone Ausnahmen vorsehen.
1 Die Bewilligung zur Haltung oder Pflege geschützter Tiere wird nur erteilt, wenn nachgewiesen ist, dass Erwerb, Haltung oder Pflege der Tiere der Gesetzgebung über Tierschutz sowie über Jagd und Artenschutz genügt.
2 Die Bewilligung zur Pflege wird ausserdem nur erteilt, wenn diese nachweislich pflegebedürftigen Tieren zukommt und durch eine sachkundige Person sowie in der geeigneten Einrichtung erfolgt. Die Bewilligung ist zu befristen. Tierärztinnen und Tierärzte, die pflegebedürftige Tiere einer ersten Behandlung unterziehen, benötigen keine Bewilligung, sofern die Tiere anschliessend einer Pflegestation übergeben, am Fundort wieder freigelassen oder euthanasiert werden.41
3 Das BAFU erlässt bei Bedarf und nach Anhörung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) Richtlinien über die Pflege von geschützten Tieren.
40 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Nov. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4315).
41 Dritter Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Die Bewilligung zur falknerischen Haltung von Greifvögeln wird nur erteilt, wenn:
2 Bei der falknerischen Haltung von Greifvögeln ist die folgende Haltung zulässig:
3 Die Dauer der Anbindehaltung ist zu dokumentieren.
4 Das BAFU erlässt nach Anhörung des BLV eine Richtlinie über die falknerische Haltung von Greifvögeln.
42 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Nov. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4315).
1 Es ist verboten, lebende Tiere geschützter Arten anzubieten und zu veräussern. Ausgenommen von diesem Verbot ist das Anbieten oder Veräussern von:43
2 Die Bestimmungen der Verordnung vom 4. September 201346 über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten über Ein-, Durch- und Ausfuhr bleiben vorbehalten.47
43 Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
44 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
45 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
47 Fassung gemäss Anhang Ziff. II 5 der V vom 4. Sept. 2013 über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten, in Kraft seit 1. Okt. 2013 (AS 2013 3111).
1 Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation49 (Departement) kann mit Zustimmung der betroffenen Kantone bewilligen, dass Tiere von Arten, die früher zur einheimischen Artenvielfalt zählten, die heute aber in der Schweiz nicht mehr vorkommen, ausgesetzt werden. Voraussetzung ist der Nachweis, dass:
2 Das BAFU kann mit Zustimmung der Kantone bewilligen, dass Tiere geschützter Arten, die in der Schweiz bereits vorkommen und in ihrem Bestand bedroht sind, ausgesetzt werden. Die Bewilligung wird nur erteilt, wenn die Voraussetzungen gemäss Absatz 1 erfüllt sind.
3 Tiere, die ausgesetzt werden, müssen markiert und gemeldet werden (Art. 13 Abs. 4).
48 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
49 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) angepasst.
1 Tiere, die nicht zur einheimischen Artenvielfalt gehören, dürfen nicht ausgesetzt werden.
2 Die Einfuhr und Haltung nicht einheimischer Tierarten nach Anhang 1 ist bewilligungspflichtig. Eine Bewilligung wird erteilt, wenn die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller nachweist, dass die Tiere und deren Nachkommen nicht in die freie Wildbahn gelangen können.
3 Die Einfuhr und Haltung nicht einheimischer Tierarten nach Anhang 2 ist verboten. Für bestehende Haltungen und für die Einfuhr und Haltung zu Forschungszwecken kann ausnahmsweise eine Bewilligung erteilt werden, wenn die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller nachweist, dass die Tiere und deren Nachkommen nicht in die freie Wildbahn gelangen können. Die Bewilligung für bestehende Haltungen ist zu befristen.
4 Zuständig sind:
5 Die Kantone sorgen dafür, dass Bestände von Tieren nach Absatz 1, die in die freie Wildbahn gelangt sind, reguliert werden und sich nicht ausbreiten; soweit möglich entfernen sie diese, wenn sie die einheimische Artenvielfalt gefährden. Sie informieren das BAFU darüber. Das BAFU koordiniert, soweit erforderlich, die Massnahmen.
50 Ursprünglich: Art. 8bis. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
51 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2014 angepasst.
52 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Wildtierkorridore haben zum Zweck, die Wanderung von Wildtieren entlang von Vernetzungsachsen zwischen ihren Lebensräumen langfristig zu sichern.
2 Das Bundesinventar der Wildtierkorridore von überregionaler Bedeutung umfasst die in Anhang 4 aufgeführten Objekte.
3 Das Inventar enthält für jedes Objekt:
4 Die Umschreibung der Objekte ist Bestandteil dieser Verordnung. Sie wird in der Amtlichen Sammlung des Bundesrechts durch Verweis separat veröffentlicht (Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 200453). Sie ist in elektronischer Form54 zugänglich.
54 www.bafu.admin.ch > Themen > Biodiversität > Fachinformationen > Ökologische Instrastruktur > Wildtierkorridore > Wildtierkorridore von überregionaler Bedeutung: Objektbeschreibungen;
1 Bund und Kantone sorgen dafür, dass die Funktionalität der Wildtierkorridore sichergestellt ist und nicht durch andere Nutzungen beeinträchtigt wird. Liegen im Einzelfall andere Interessen vor, ist anhand einer Interessenabwägung zu entscheiden.
2 Die Wildtierkorridore sind bei der Sach-, Richt- und Nutzungsplanung zu berücksichtigen.
3 Die Kantone treffen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die zur Erhaltung der Funktionalität der Wildtierkorridore geeigneten Massnahmen. Sie sorgen namentlich dafür, dass:
Die Höhe der Abgeltungen für die Planung und die Umsetzung von Massnahmen zur funktionalen Sicherung der Wildtierkorridore von überregionaler Bedeutung richtet sich nach:
1 Selbsthilfemassnahmen dürfen gegen Tiere folgender Arten ergriffen werden: Stare und Amseln.55
2 Die Kantone bezeichnen die zulässigen Hilfsmittel und legen fest, wer in welchem Gebiet und in welchem Zeitraum Selbsthilfemassnahmen ergreifen darf.
55 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
56 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Juli 2015 (AS 2015 2207). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
57 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Juni 2023 (AS 2023 286). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
Bei Massnahmen der Kantone gegen einzelne Luchse, Bären, Goldschakale, Fischotter und Steinadler ist das BAFU vorgängig anzuhören. Bei einer schweren und unmittelbar drohenden Gefährdung von Menschen durch einen Bären kann der Kanton den Abschuss des Bären ohne Anhörung des BAFU verfügen.
58 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Der Kanton kann eine Abschussbewilligung für einzelne Wölfe erteilen, die nicht zu einem Rudel gehören und die einen erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten oder Menschen gefährden.
2 Ein erheblicher Schaden an Nutztieren durch einen einzelnen Wolf liegt vor, wenn dieser in seinem Streifgebiet:
3 Bei der Beurteilung des Schadens nach Absatz 2 unberücksichtigt bleiben Nutztiere auf Weiden von Tierhaltungen, bei welchen die zumutbaren Massnahmen zum Herdenschutz nicht fachgerecht umgesetzt wurden.
4 Eine Gefährdung von Menschen liegt insbesondere vor, wenn ein Wolf sich aus eigenem Antrieb und regelmässig innerhalb oder in unmittelbarer Nähe von Siedlungen aufhält und dabei Menschen gegenüber zu wenig Scheu zeigt.
5 Die betroffenen Kantone beurteilen Schäden oder Gefährdungssituationen, die auf dem Gebiet von zwei oder mehr Kantonen entstanden sind, koordiniert.
6 Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens oder einer weiteren Gefährdung des Menschen durch den betreffenden Wolf dienen. Sie ist auf längstens 60 Tage zu befristen sowie auf einen angemessenen Abschussperimeter zu beschränken. Dieser entspricht:
59 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
Bei einer schweren und unmittelbar drohenden Gefährdung von Menschen durch einen Wolf eines Rudels kann der Kanton in Abweichung von Artikel 4b Absatz 1 den Abschuss des Wolfes ohne Zustimmung des BAFU verfügen.
60 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Der Kanton kann eine Abschussbewilligung nach Artikel 12 Absatz 2 des Jagdgesetzes für einzelne Biber erteilen, wenn diese erhebliche Schäden anrichten oder eine Gefährdung von Menschen darstellen und sich der Schaden oder die Gefährdung nicht durch zumutbare Massnahmen verhüten lässt.
2 Ein erheblicher Schaden durch einen Biber liegt vor:
3 Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens oder der Abwehr einer Gefährdung von Menschen dienen; sie ist auf eine angemessene Dauer zu befristen und auf einen angemessenen Perimeter zu begrenzen. Die Kantone koordinieren ihre Bewilligungen.
4 Sofern im Perimeter nach Absatz 3 eine Biberfamilie lebt, muss der Biber vor der Tötung mit einer Kastenfalle eingefangen werden. Im Zeitraum vom 16. März bis zum 31. Juli dürfen laktierende Weibchen nicht getötet werden.
61 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Der Bund leistet den Kantonen folgende Abgeltungen an die Kosten der Entschädigung von Wildschäden:
2 Die Kantone ermitteln, ob der Schaden durch ein Tier nach Absatz 1 verursacht wurde und bestimmen die Höhe des Wildschadens.
3 Der Bund leistet die Abgeltung nur, wenn:
4 Die Vergütung des BAFU an die Kantone erfolgt einmal pro Jahr für den Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Oktober.
62 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
64 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Nov. 2013 (AS 2013 4315). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
65 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Juni 2021 (AS 2021 418). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
Das BAFU erstellt Konzepte für die Tierarten nach Artikel 10 Absatz 1. Diese enthalten namentlich Grundsätze über:
66 Ursprünglich: Art. 10bis. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
67 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 1. Juli 2015, in Kraft seit 15. Juli 2015 (AS 2015 2207).
1 Die Kantone informieren die Betriebsverantwortlichen von Tierhaltungen mit Nutztieren in Weidehaltung und Bienenhaltung über die zumutbaren Herden- und Bienenschutzmassnahmen. Im Falle von Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetrieben, welche Schafe und Ziegen sömmern, erfolgt eine Beratung wenn möglich vor Ort. Der Kanton hält die Ergebnisse der Beratung fest. Sofern ein einzelbetriebliches Herdenschutzkonzept gemäss Artikel 47b Absatz 4 der Direktzahlungsverordnung vom 23. Oktober 201369 (DZV) besteht, ist das Ergebnis in dieses zu integrieren.
2 Zum Schutz von Nutztieren vor Grossraubtieren gilt das Ergreifen folgender Massnahmen als zumutbar:
3 Auf Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetrieben gilt nach einem ersten Angriff durch Grossraubtiere auf Schafe, Ziegen oder Neuweltkameliden, welche nicht durch Massnahmen gemäss Absatz 2 geschützt sind, das Ergreifen folgender Notfallmassnahmen als zumutbar:
4 Nutztiere, die sich auf einem Hofareal in Ställen oder auf befestigten Auslaufflächen befinden, gelten als vor Grossraubtieren geschützt.
5 Die Tierhalterinnen und Tierhalter sowie Imkerinnen und Imker setzen die zumutbaren Massnahmen in Eigenverantwortung um.
68 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
Ein Herdenschutzzaun ist dann fachgerecht erstellt und unterhalten, wenn er den Konturen des Geländes folgt sowie geschlossen und ausreichend gespannt ist. Er muss zudem folgende Eigenschaften aufweisen:
70 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Der Zweck des Einsatzes von Herdenschutzhunden ist die weitgehend selbstständige Bewachung landwirtschaftlicher Nutztiere und die damit zusammenhängende Abwehr fremder Tiere.
2 Ein Herdenschutzhund gilt als anerkannt, wenn er die Prüfung zur Eignung zum Herdenschutz bestanden hat und in der Datenbank nach Artikel 30 Absatz 2 TSG72 als «anerkannter Herdenschutzhund» gekennzeichnet ist.
3 Zur Prüfung zugelassen sind Hunde, die einer Herdenschutzrasse angehören. Die Kantone können bestimmte Rassen von der Zulassung ausnehmen.
4 Das BAFU prüft die Hunde frühestens ab einem Alter von 18 Monaten einzeln auf ihre Eignung zum Herdenschutz. Ein Herdenschutzhund muss anlässlich der Prüfung folgende Anforderungen erfüllen:
5 Der Einsatz von Herdenschutzhunden ist unter folgenden Bedingungen fachgerecht:
6 Die Kantone sorgen dafür, dass die Einsatzgebiete anerkannter Herdenschutzhunde auf den offiziellen Fuss- und Wanderwegen angemessen markiert sind. Sie melden dem BAFU jährlich bis zum 15. April die vorgesehenen Einsatzgebiete anerkannter Herdenschutzhunde im Sömmerungsgebiet; das Bundesamt für Landestopografie bildet die gemeldeten Einsatzgebiete im Geoportal des Bundes ab.
Die Kantone kontrollieren, ob die Betriebsverantwortlichen von Tierhaltungen oder Imkerinnen und Imker die Massnahmen zum Herden- und Bienenschutz gemäss Artikel 10b fachgerecht umsetzen. Sie sorgen dafür, dass festgestellte Mängel rasch behoben werden.
74 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Das BAFU beteiligt sich mit maximal 50 Prozent an den Kosten folgender Massnahmen der Kantone:
2 Das BAFU verteilt die Mittel für die Beteiligung an den Kosten der Kantone für die Massnahmen nach Absatz 1 Buchstabe d anhand ihrer Betroffenheit gestützt auf folgende Kriterien:
75 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Zur Verhütung von Schäden durch Biber gelten folgende Massnahmen als zumutbar:
2 Zur Verhütung von Schäden durch Fischotter gelten bei Anlagen zur Fischzucht und Fischhälterung folgende Massnahmen als zumutbar:
77 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Das BAFU beteiligt sich mit maximal 30 Prozent an den Kosten folgender Massnahmen der Kantone zur Verhütung von Schäden durch Biber an Objekten gemäss Artikel 12 Absatz 5 Buchstabe b des Jagdgesetzes:
2 Der Bund beteiligt sich mit maximal 50 Prozent an den Kosten der kantonalen Planung von Schutzmassnahmen an Gewässerabschnitten, in denen eine ungehinderte Biberaktivität Bauten und Anlagen im öffentlichen Interesse gefährden könnte.
3 Erfolgen die Massnahmen nach Absatz 1 im Rahmen einer kantonalen Gesamtplanung nach Absatz 2, so beteiligt sich der Bund mit maximal 50 Prozent.
78 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Das BAFU betreibt in Zusammenarbeit mit den Kantonen ein Informations- und Dokumentationssystem über Grossraubtiere (GRIDS), das insbesondere der Entschädigung von Nutztierrissen, dem Ergreifen von Regulierungsmassnahmen und dem Anordnen von Einzelabschüssen sowie der Erstellung der Schadensstatistiken dient.
2 Die Kantone erfassen im GRIDS die nach Absatz 1 erforderlichen Daten, insbesondere:
3 Die Vollzugsbehörden haben Zugriff auf die im GRIDS bereitgestellten Daten, einschliesslich der Personendaten, soweit sie diese für den Vollzug benötigen.
4 Das GRIDS ist mit den folgenden Informationssystemen verknüpft:
82 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Der Bund kann Forschungsstätten und Einrichtungen von gesamtschweizerischer Bedeutung für ihre Tätigkeit im öffentlichen Interesse Finanzhilfen gewähren. Diese können mit Auflagen verbunden werden.
2 Das BAFU unterstützt im Rahmen der bewilligten Kredite die praxisorientierte wildbiologische und ornithologische Forschung, insbesondere Untersuchungen über den Artenschutz, die Beeinträchtigung von Lebensräumen, über Wildschäden und Krankheiten wildlebender Tiere.
3 Das BAFU kann mit Zustimmung der kantonalen Jagdbehörden Organe der Jagdaufsicht oder Jagdberechtigte zur Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen beiziehen.
1 Das BAFU führt die Schweizerische Forschungs-, Dokumentations- und Beratungsstelle für das Wildtiermanagement.
2 Es kann mit schweizweit tätigen Institutionen insbesondere in folgenden Bereichen Leistungsaufträge abschliessen oder Beiträge gewähren:
3 Zu den Aufgaben der Stelle nach Absatz 1 und der Institutionen nach Absatz 2 gehören insbesondere:
83 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
1 Die Kantone können Aktionen zur Markierung jagdbarer Säugetiere und Vögel bewilligen, sofern sie wissenschaftlichen Zwecken, der Jagdplanung oder der Erhaltung der Artenvielfalt dienen.
2 Aktionen zur Markierung geschützter Säugetiere und Vögel kann das BAFU nach Anhören der Kantone bewilligen, sofern sie wissenschaftlichen Zwecken oder der Erhaltung der Artenvielfalt dienen.
3 Das BAFU bezeichnet Stellen, welche die Markierungsaktionen koordinieren. Diese Stellen legen die Art der Markierung, die Meldung und Rückmeldung markierter Tiere fest und informieren die beteiligten Stellen und Personen. Sie erstellen jährlich einen Bericht zuhanden des BAFU.
4 Alle Tiere, die markiert und freigelassen werden, müssen den Koordinationsstellen gemeldet werden.
Die minimale Deckungssumme für die Haftpflicht von Jägerinnen und Jägern beträgt 2 Millionen Franken.
1 Die Kantone erlassen die Ausführungsbestimmungen innert fünf Jahren nach Inkrafttreten des Jagdgesetzes84.
2 Sie berücksichtigen in ihrer Richt- und Nutzungsplanung die Erfordernisse des Arten- und Lebensraumschutzes.85
84 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.
85 Eingefügt durch Ziff. I 6 der V vom 28. Jan. 2015 über Anpassungen des Verordnungsrechts im Umweltbereich, insbesondere hinsichtlich der Programmvereinbarungen für die Programmperiode 2016-2019, in Kraft seit 1. März 2015 (AS 2015 427).
Wenden Bundesbehörden andere Bundesgesetze oder völkerrechtliche Vereinbarungen oder Beschlüsse an, die Gegenstände dieser Verordnung betreffen, so vollziehen sie dabei auch diese Verordnung. Sie hören vor ihrem Entscheid die Kantone an. Für die Mitwirkung des BAFU gelten die Artikel 62a und 62b des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 199787.
86 Eingefügt durch Ziff. II 19 der V vom 2. Feb. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
1 Die Kantone melden dem BAFU jährlich bis zum 30. Juni den Bestand der wichtigsten jagdbaren und geschützten Tierarten, die Anzahl der erlegten und der eingegangenen Tiere sowie die gemeldeten präparierten geschützten Tiere. Sie machen zudem Angaben über die Anzahl der Jägerinnen und Jäger, die verwendeten verbotenen Hilfsmittel und über die zur Verhütung und Vergütung von Wildschäden aufgewendeten Mittel.
2 Das BAFU kann in besonderen Fällen, insbesondere wenn der Bestand einer Art stark zu- oder abnimmt, von den Kantonen weitere statistische Unterlagen verlangen und Richtlinien über die Erhebung der Bestände erlassen. Es hört die Kantone vorher an.
Das BAFU stellt den Kantonen jährlich eine Liste der Personen zu, denen die Jagdberechtigung nach Artikel 20 Absatz 1 des Jagdgesetzes entzogen worden ist.
1 Das BAFU hat die Aufsicht über den Vollzug des Jagdgesetzes.
2 Es erlässt die Verfügungen nach den Artikeln 10 Absätze 1 und 3 sowie 11 Absatz 1.88
3 Es gibt die minimalen Geodatenmodelle und Darstellungsmodelle für Geobasisdaten nach dieser Verordnung vor, für die es im Anhang 1 der Geoinformationsverordnung vom 21. Mai 200889 als Fachstelle des Bundes bezeichnet ist.90
88 Eingefügt durch Ziff. I 28 der V vom 26. Juni 1996 über die Neuzuordnung von Entscheidungsbefugnissen in der Bundesverwaltung, in Kraft seit 1. Aug. 1996 (AS 1996 2243).
90 Eingefügt durch Anhang 2 Ziff. 14 der V vom 21. Mai 2008 über Geoinformation, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 2809).
Das Departement passt nach Anhörung der betroffenen Bundesstellen sowie der betroffenen Kreise die Listen der Anhänge 1 und 2 an, wenn es zu neuen Erkenntnissen über die Invasivität von Tierarten oder von deren natürlichen Ausbreitung gelangt.
91 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
Die Vollziehungsverordnung vom 7. Juni 197192 zum Bundesgesetz über Jagd und Vogelschutz wird aufgehoben.
…93
93 Die Änderungen können unter AS 1988 517 konsultiert werden.
94 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 27. Juni 2012, mit Wirkung seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
Diese Verordnung tritt am 1. April 1988 in Kraft.
Bis zum 31. Dezember 2029 bleibt bleihaltige Kugelmunition für Kaliber ab 6 mm erlaubt.
96 Eingefügt durch die V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
(Art. 8bis Abs. 2)
Wissenschaftlicher Name |
Deutscher Name |
Sylvilagus spec. |
Baumwollschwanzkaninchen |
Tamias sibiricus |
Streifenhörnchen |
Ondatra zibethicus |
Bisamratte |
Myocastor coypus |
Nutria |
Castor canadensis |
Kanadischer Biber |
Nyctereutes procyonoides |
Marderhund |
Procyon lotor |
Waschbär |
Neovison vison |
Amerikanischer Nerz |
Dama dama |
Damhirsch |
Cervus nippon |
Sikahirsch |
Cervus canadensis |
Wapiti |
Odocoileus virginianus |
Weisswedelhirsch |
Ovis aries |
Mufflon |
Alectoris chukar |
Chukar-Steinhuhn |
Alectoris rufa |
Rothuhn |
Tadorna ferruginea |
Rostgans |
Alopochen aegyptiaca |
Nilgans |
Branta canadensis |
Kanadagans |
Cygnus atratus |
Schwarzschwan |
Myiopsitta monachus |
Mönchssittich |
Psittacula krameri |
Halsbandsittich |
Hybriden zwischen wildlebenden Tieren und Haustieren, die gemäss Artikel 86 der Tierschutzverordnung vom 23. April 200897 den Wildtieren gleichgestellt sind. |
98 Eingefügt durch die V vom 27. Juni 2012, in Kraft seit 15. Juli 2012 (AS 2012 3683).
(Art. 8bis Abs. 2)
Wissenschaftlicher Name |
Deutscher Name |
Sciurus carolinensis |
Grauhörnchen |
Oxyura jamaicensis |
Schwarzkopfruderente |
Greifvogel-Arthybriden |
99 Eingefügt durch Ziff. II der V vom 1. Nov. 2023 (AS 2023 662). Fassung gemäss Ziff. II der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
(Art. 4b Abs. 3)
Bezeichnung der Region |
Nummer |
Kantone |
Fläche |
Mindestbestand |
---|---|---|---|---|
«Jura» |
I |
7641 km2 |
2 |
|
VD |
||||
AG |
||||
NE |
||||
FR |
||||
BE |
||||
SO |
||||
JU |
||||
BL |
||||
BS |
||||
GE |
||||
«Nordostschweiz» |
II |
4739 km2 |
2 |
|
SG |
||||
ZH |
||||
SH |
||||
AR |
||||
AI |
||||
TG |
||||
«Zentralschweiz» |
III |
6226 km2 |
2 |
|
LU |
||||
BE |
||||
SZ |
||||
UR |
||||
GL |
||||
OW |
||||
SG |
||||
NW |
||||
ZG |
||||
«Westschweizer Alpen» |
IV |
11 380 km2 |
3 |
|
VS |
||||
BE |
||||
FR |
||||
VD |
||||
«Südostschweiz» |
V |
10 038 km2 |
3 |
|
GR |
||||
TI |
||||
SG |
100 Eingefügt durch Ziff. II der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 12).
(Art. 8b Abs. 2)
Nr. |
Objekt |
Lokalität |
---|---|---|
Kanton Aargau |
||
1 |
AG-01 |
Möhlin-Wallbach |
2 |
AG-02 |
Sisseln-Eiken |
3 |
AG-03 |
Rümikon |
4 |
AG-05 |
Böttstein-Villigen |
5 |
AG-06 |
Suret |
6 |
AG-07 |
Gränichen |
7 |
AG-08 |
Seon-Staufen |
8 |
AG-09 |
Hilfikon |
9 |
AG-10_ZH-05 |
Ehrendingen / Niederwenigen |
10 |
AG-14 |
Waltenschwil-Boswil |
11 |
AG-15 |
Oberlunkhofen |
12 |
AG-17_SO-31 |
Oftringen |
13 |
AG-18_SO-10 |
Boningen-Murgenthal |
14 |
AG-20 |
Staffelbach |
15 |
AG-28_LU-01_ZG-11 |
Dietwil |
16 |
AG-29 |
Oeschgen |
17 |
AG-30 |
Gontenschwil |
18 |
AG-31 |
Stilli |
19 |
AG-32 |
Schinznach Bad |
20 |
AG-33 |
Birretholz |
Kanton Appenzell Innerrhoden |
||
21 |
AI-02_AR-06 |
Gais |
22 |
AI-06_AR-08 |
Gonten |
Kanton Appenzell Ausserrhoden |
||
23 |
AR-01_SG-20 |
Gaiserwald |
24 |
AR-09 |
Waldstatt |
21 |
AI-02_AR-06 |
Gais |
22 |
AI-06_AR-08 |
Gonten |
Kanton Bern |
||
25 |
BE-01 |
Raum Gampelen / Gals |
26 |
BE-02 |
Raum Pieterlen |
27 |
BE-03 |
Raum Kosthofen / Bundhofen |
28 |
BE-04 |
Raum Mühleberg / Frauenkappelen |
29 |
BE-07 |
Raum westlich Kirchberg (Birchiwald) |
30 |
BE-08 |
Raum östlich Kirchberg (Ischlag) |
31 |
BE-09_SO-06 |
Wangen a.d. Aare |
32 |
BE-10 |
Raum nördlich Lützelflüh |
33 |
BE-11a |
Raum Rotache |
34 |
BE-11b |
Raum südlich Wattenwil |
35 |
BE-12 |
Raum westlich von Wimmis |
36 |
BE-13 |
Raum Garstatt |
37 |
BE-14 |
Raum Kandertal |
38 |
BE-15 |
Raum Grosser Rugen / Unterseen-Golfplatz |
39 |
BE-16 |
Raum südlich von Interlaken |
40 |
BE-17 |
Raum südlich Innertkirchen |
41 |
BE-A |
Villeret |
42 |
BE-E |
Raum Langenthal |
43 |
BE-F1 |
Raum Langnau / Konolfingen / Linden (Bowil) |
44 |
BE-F2 |
Raum Langnau / Konolfingen / Linden |
45 |
BE-G |
Raum Oberlangenegg |
46 |
BE-H1 |
Raum Simmental / Diemtigtal / Saanenland |
47 |
BE-H2 |
Raum Simmental / Diemtigtal / Saanenland (Gsteig) |
48 |
BE-I |
Raum südlich Mitholz |
49 |
BE-K_UR-03 |
Raum Sustenpass |
63 |
FR-01_BE-18 |
Joressens |
64 |
FR-02_BE-19 |
Bellechasse |
66 |
FR-04_BE-20 |
Salvenach |
67 |
FR-05_BE-21 |
Liebistorf |
69 |
FR-07_BE-05 |
Thörishaus / Flamatt |
71 |
FR-09_BE-22 |
Zumholz |
167 |
SO-02_BE-23 |
Biberist |
264 |
VS-66_BE-24 |
Guttannen |
Kanton Basel-Landschaft |
||
50 |
BL-01 |
Pratteln |
51 |
BL-03_SO-33 |
Liestal |
52 |
BL-06 |
Brislach |
53 |
BL-07 |
Zwingen |
54 |
BL-10 |
Thürnen |
55 |
BL-11 |
Tenniken |
56 |
BL-13 |
Ormalingen |
57 |
BL-14 |
Gelterkinden |
58 |
BL-15 |
Wittinsburg |
59 |
BL-19 |
Waldenburg |
60 |
BL-20 |
Ziefen |
61 |
BL-27 |
Bubendorf |
62 |
BL-28 |
Duggingen |
100 |
JU-1.11_BL-30 |
Les Riedes |
Kanton Freiburg |
||
63 |
FR-01_BE-18 |
Joressens |
64 |
FR-02_BE-19 |
Bellechasse |
65 |
FR-03 |
Galmiz |
66 |
FR-04_BE-20 |
Salvenach |
67 |
FR-05_BE-21 |
Liebistorf |
68 |
FR-06 |
Schmitten (FR) |
69 |
FR-07_BE-05 |
Thörishaus / Flamatt |
70 |
FR-08 |
Alterswil |
71 |
FR-09_BE-22 |
Zumholz |
72 |
FR-10 |
Bussy |
73 |
FR-11_VD-03 |
Montbrelloz |
74 |
FR-12_VD-01 |
Forel (FR) |
75 |
FR-13 |
Corserey (FR) |
76 |
FR-14 |
Massonnens |
77 |
FR-15 |
Rossens |
78 |
FR-16 |
Gruyères |
79 |
FR-17_VD-25 |
Attalens |
80 |
FR-23 |
Vaulruz |
220 |
VD-08_FR-18 |
Lucens |
235 |
VD-23_FR-19 |
Châtel-St-Denis |
236 |
VD-24_FR-30 |
Puidoux |
Kanton Genf |
||
81 |
GE-O-01_02 |
Lévaud-Juvigny |
82 |
GE-W-24 |
Route de Sauverny |
83 |
GE-W-29 |
Bois Tollot-Allondon |
Kanton Glarus |
||
84 |
GL-01_UR-04 |
Spiringen |
85 |
GL-02_SZ-02 |
Muotathal |
86 |
GL-04 |
Netstal |
87 |
GL-05 |
Ennenda |
88 |
GL-06_SG-27 |
Mollis / Biberlikopf |
89 |
GL-07_SG-02_SZ-07 |
Reichenburg |
Kanton Graubünden |
||
90 |
GR-02 |
Haldenstein |
91 |
GR-03 |
Rhäzüns |
92 |
GR-04 |
Mesocco |
93 |
GR-05 |
Lostallo |
94 |
GR-06 |
Fanas |
95 |
GR-07 |
Donat |
96 |
GR-11_TI-20 |
San Vittore |
97 |
GR-12 |
Padrus |
147 |
SG-06_GR-45 |
Balzers |
160 |
SG-26_GR-01 |
Bad Ragaz / Fläsch |
Kanton Jura |
||
98 |
JU-1.1 |
Les Gâbes-Combe Guerri |
99 |
JU-1.10 |
Forêt de Mettembert-La Réselle |
100 |
JU-1.11_BL-30 |
Les Riedes |
101 |
JU-1.2 |
Fahy Monsieur-Mont de Miserez |
102 |
JU-1.3 |
Miserez-La Montoie-Ecré |
103 |
JU-1.8 |
Côte de Boécourt-Séprais |
104 |
JU-1.9 |
Le Bois de Rôbe |
105 |
JU-2.1 |
Le Chésal |
106 |
JU-2.2 |
Les Longs Prés-Combe Tabeillon |
107 |
JU-2.3 |
Les Forges |
108 |
JU-2.4 |
Le Pichoux |
109 |
JU-2.5 |
Choindex-La Verrerie |
110 |
JU-2.8 |
Le Chételat |
111 |
JU-3.1 |
Les Genavrières |
112 |
JU-3.2 |
Les Graiverats |
113 |
JU-3.3 |
Varandin-Grand Fahy |
114 |
JU-3.4 |
Bois d'Estai-Combe Vaillard |
Kanton Luzern |
||
115 |
LU-02 |
Sempach-Rothenburg |
116 |
LU-03 |
Malters-Littau |
117 |
LU-04 |
Werthenstein |
118 |
LU-05 |
Dagmersellen-Langnau bei Reiden |
119 |
LU-09 |
Ballwil-Hochdorf |
120 |
LU-10 |
Moosen-Altwies |
121 |
LU-11 |
Triengen-Büron |
122 |
LU-12 |
Buchs-Knutwil |
123 |
LU-13 |
Wauwiler Ebene-Kaltbach-Mauensee |
124 |
LU-17 |
Grosswangen-Ettiswil |
125 |
LU-22 |
Ruswil-Hellbühl |
126 |
LU-23 |
Neuenkirch-Emmen-Hellbühl |
127 |
LU-24 |
Doppelschwand-Entlebuch |
15 |
AG-28_LU-01_ZG-11 |
Dietwil |
Kanton Neuenburg |
||
128 |
NE-1.1 |
Les Brenets |
129 |
NE-2.1 |
Valangin |
130 |
NE-2.2 |
Corcelles-Cormondrèche |
131 |
NE-2.3 |
Boudry |
132 |
NE-3.2 |
Rochefort |
133 |
NE-3.3 |
Boveresse |
134 |
NE-3.4 |
La Brévine |
135 |
NE-5.1 |
Le Pâquier (NE) |
136 |
NE-6.1 |
Villiers |
137 |
NE-6.2 |
Montmollin |
138 |
NE-6.3 |
La Tourne |
139 |
NE-7.2 |
Cressier |
140 |
NE-A |
Le Landeron |
Kanton Nidwalden |
||
141 |
NW-03 |
Dallenwil |
144 |
OW-03_NW-07 |
Grafenort (südlich) |
Kanton Obwalden |
||
142 |
OW-01 |
Giswil |
143 |
OW-02 |
Alpnach |
144 |
OW-03_NW-07 |
Grafenort (südlich) |
145 |
OW-04 |
Lungern (südlich, Bereich Chäle) |
Kanton St. Gallen |
||
146 |
SG-04 |
Mels |
147 |
SG-06_GR-45 |
Balzers |
148 |
SG-07 |
Wartau |
149 |
SG-08 |
Vaduz |
150 |
SG-09 |
Sennwald |
151 |
SG-10 |
Oberriet (SG) |
152 |
SG-11 |
Grabs |
153 |
SG-13 |
Alt St. Johann |
154 |
SG-15 |
Ebnat-Kappel |
155 |
SG-16 |
Wattwil |
156 |
SG-18 |
Lütisburg |
157 |
SG-19 |
Jonschwil |
158 |
SG-23 |
Pfäfers |
159 |
SG-24 |
Oberuzwil |
160 |
SG-26_GR-01 |
Bad Ragaz / Fläsch |
23 |
AR-01_SG-20 |
Gaiserwald |
88 |
GL-06_SG-27 |
Mollis / Biberlikopf |
89 |
GL-07_SG-02_SZ-07 |
Reichenburg |
181 |
SZ-11_SG-27 |
Wägital-Buechberg (SZ), Kaltbrunn (SG) |
Kanton Schaffhausen |
||
161 |
SH-04 |
Schleitheim |
162 |
SH-07 |
Neunkirch |
163 |
SH-08 |
Schaffhausen |
164 |
SH-10 |
Thayngen |
165 |
SH-11 |
Hemishofen |
Kanton Solothurn |
||
166 |
SO-01 |
Nennigkofen / Riemberg-Lommiswil |
167 |
SO-02_BE-23 |
Biberist |
168 |
SO-03 |
Heinrichswil-Winistorf-Obergerlafingen |
169 |
SO-08 |
Oensingen |
170 |
SO-09 |
Oberbuchsiten / Kestenholz |
171 |
SO-12 |
Obergösgen |
172 |
SO-19 |
Hüniken |
173 |
SO-23 |
Breitenbach |
12 |
AG-17_SO-31 |
Oftringen |
13 |
AG-18_SO-10 |
Boningen-Murgenthal |
31 |
BE-09_SO-06 |
Wangen a.d. Aare |
51 |
BL-03_SO-33 |
Liestal |
Kanton Schwyz |
||
174 |
SZ-01 |
Feusisberg |
175 |
SZ-03 |
Schübelbach |
176 |
SZ-04 |
Immensee |
177 |
SZ-05 |
Arth |
178 |
SZ-06 |
Seewen |
179 |
SZ-08 |
Muotathal |
180 |
SZ-10_ZG-12 |
Rothenthurm |
181 |
SZ-11_SG-27 |
Wägital-Buechberg (SZ), Kaltbrunn (SG) |
85 |
GL-02_SZ-02 |
Muotathal |
89 |
GL-07_SG-02_SZ-07 |
Reichenburg |
Kanton Thurgau |
||
182 |
TG-02_ZH-16 |
Schlattingen |
183 |
TG-03 |
Unterstammheim |
184 |
TG-04_06_ZH-50 |
Altikon |
185 |
TG-08 |
Pfyn |
186 |
TG-09_ZH-19 |
Aadorf |
187 |
TG-15 |
Müllheim |
188 |
TG-18 |
Berg (TG) |
189 |
TG-19 |
Kreuzlingen |
190 |
TG-22 |
Dünnershaus |
191 |
TG-25 |
Dozwil |
192 |
TG-26 |
Amriswil |
193 |
TG-27 |
Sitterdorf |
194 |
TG-28 |
Hauptwil-Gottshaus |
Kanton Tessin |
||
195 |
TI-01 |
Airolo |
196 |
TI-04 |
Quinto |
197 |
TI-08 |
Giornico |
198 |
TI-09 |
Biasca |
199 |
TI-10 |
Biasca (Malvaglia) |
200 |
TI-15-19 |
Claro |
201 |
TI-21-25 |
Gudo |
202 |
TI-24 |
Rivera |
203 |
TI-27 |
Aurigeno |
204 |
TI-29-30 |
Sigirino |
205 |
TI-39 |
Bedretto |
206 |
TI-40_VS-62a |
Ulrichen |
207 |
TI-41 |
Airolo |
210 |
TI-44 |
Croglio |
211 |
TI-45 |
Someo-Riveo / Cevio |
212 |
TI-46 |
Lottigna |
96 |
GR-11_TI-20 |
San Vittore |
Kanton Uri |
||
213 |
UR-01 |
Erstfeld |
214 |
UR-02 |
Gurtnellen |
49 |
BE-K_UR-03 |
Raum Sustenpass |
84 |
GL-01_UR-04 |
Spiringen |
263 |
VS-65_UR-05 |
Oberwald (Furkapass) |
Kanton Waadt |
||
215 |
VD-02 |
Provence |
216 |
VD-04 |
Ependes (VD) |
217 |
VD-05 |
Ursins |
218 |
VD-06 |
Lignerolle |
219 |
VD-07 |
Ballaigues |
220 |
VD-08_FR-18 |
Lucens |
221 |
VD-09 |
Neyruz-sur-Moudon |
222 |
VD-10 |
Goumoens-la-Ville |
223 |
VD-11 |
Moudon |
224 |
VD-12 |
Villars-le-Terroir |
225 |
VD-13 |
Pra Cornu |
226 |
VD-14 |
La Sarraz |
227 |
VD-15 |
Dizy |
228 |
VD-16 |
Dommartin |
229 |
VD-17 |
Cuarnens |
230 |
VD-18 |
Etagnières |
231 |
VD-19 |
Grancy |
232 |
VD-20 |
Montricher |
233 |
VD-21 |
Lausanne |
234 |
VD-22 |
Mex (VD) |
235 |
VD-23_FR-19 |
Châtel-St-Denis |
236 |
VD-24_FR-30 |
Puidoux |
237 |
VD-27_VS-95 |
Chablais |
238 |
VD-29 |
Commugny |
73 |
FR-11_VD-03 |
Montbrelloz |
74 |
FR-12_VD-01 |
Forel (FR) |
79 |
FR-17_VD-25 |
Attalens |
240 |
VS-02_VD-26 |
Port-Valais |
241 |
VS-03_VD-28 |
Vouvry |
244 |
VS-12_VD-30 |
Mex (VS) |
275 |
VS-88_VD-31 |
Collonges |
Kanton Wallis |
||
239 |
VS-01 |
Saint-Gingolph |
240 |
VS-02_VD-26 |
Port-Valais |
241 |
VS-03_VD-28 |
Vouvry |
242 |
VS-07 |
Troistorrents |
243 |
VS-10 |
Champéry |
244 |
VS-12_VD-30 |
Mex (VS) |
245 |
VS-15 |
Salvan |
246 |
VS-16 |
Finhaut |
247 |
VS-18 |
Martigny-Combe (Le Brocard) |
248 |
VS-19 |
Sembrancher |
249 |
VS-24 |
Orsières |
250 |
VS-28 |
Nendaz |
251 |
VS-34 |
Les Agettes |
252 |
VS-35 |
Mase |
253 |
VS-38 |
Saint-Luc |
254 |
VS-42 |
Varen |
255 |
VS-46a |
Stalden (VS) |
256 |
VS-53 |
Zwischbergen |
257 |
VS-58 |
Termen |
258 |
VS-59 |
Obers Matt (Termen) |
259 |
VS-61a |
Grengiols |
260 |
VS-63a |
Ulrichen |
261 |
VS-63b |
Oberwald |
262 |
VS-64 |
Oberwald (Bidmer) |
263 |
VS-65_UR-05 |
Oberwald (Furkapass) |
264 |
VS-66_BE-24 |
Guttannen |
265 |
VS-69a |
Fiesch |
266 |
VS-70 |
Ried-Mörel |
267 |
VS-71 |
Naters |
268 |
VS-72 |
Mund |
269 |
VS-74 |
Ausserberg |
270 |
VS-75 |
Gampel |
271 |
VS-77a |
Varen |
272 |
VS-80 |
Savièse |
273 |
VS-82 |
Conthey |
274 |
VS-83a |
Ardon |
275 |
VS-88_VD-31 |
Collonges |
276 |
VS-89 |
Albrunpass |
277 |
VS-90 |
Geisspfad |
278 |
VS-91 |
Chriegalppass |
279 |
VS-92 |
Ritterpass |
280 |
VS-93 |
Sefinot |
281 |
VS-94 |
Vollèges-le Châble |
206 |
TI-40_VS-62a |
Ulrichen |
237 |
VD-27_VS-95 |
Chablais |
Kanton Zug |
||
282 |
ZG-01_ZH-01 |
Hirzel |
283 |
ZG-02 |
Baar (Neuenheim) |
284 |
ZG-03 |
Baar (Menzingen) |
285 |
ZG-06 |
Risch |
15 |
AG-28_LU-01_ZG-11 |
Dietwil |
180 |
SZ-10_ZG-12 |
Rothenthurm |
Kanton Zürich |
||
286 |
ZH-02 |
Mettmenstetten |
287 |
ZH-03 |
Hedingen |
288 |
ZH-06 |
Buchs (ZH) |
289 |
ZH-07 |
Bachenbülach |
290 |
ZH-08 |
Neerach |
291 |
ZH-09 |
Bülach |
292 |
ZH-10 |
Glattfelden |
293 |
ZH-11 |
Wasterkingen |
294 |
ZH-12 |
Embrach |
295 |
ZH-13 |
Pfungen |
296 |
ZH-14 |
Dachsen |
297 |
ZH-17 |
Adlikon |
298 |
ZH-18 |
Wiesendangen |
299 |
ZH-20 |
Winterthur |
300 |
ZH-21 |
Bassersdorf |
301 |
ZH-22 |
Volketswil |
302 |
ZH-23 |
Fehraltorf |
303 |
ZH-42 |
Seegräben |
9 |
AG-10_ZH-05 |
Ehrendingen / Niederwenigen |
282 |
ZG-01_ZH-01 |
Hirzel |
182 |
TG-02_ZH-16 |
Schlattingen |
184 |
TG-04_06_ZH-50 |
Altikon |
186 |
TG-09_ZH-19 |
Aadorf |